Zuletzt in Bad Heilbrunn: Keilwerth übernimmt zum vierten Mal als Trainer den FC Geretsried
Keilwerth kehrt zu seinem Herzensverein zurück. Der 59-Jährige heuert beim FC Geretsried an und übernimmt den A-Klassisten im Kampf um den Klassenerhalt.
Der FC Geretsried ist nunmal sein Herzensverein. Bereits zum vierten Mal übernimmt Gerhard Keilwerth jetzt das Traineramt beim Fußballklub von der Böhmwiese und tritt damit beim A-Klassisten die Nachfolger von Christian Kovacevic an. „Die neue Vorstandschaft um Sandro Gruner ist auf mich zugekommen“, berichtet der 59-Jährige. Er habe nur kurz überlegen müssen, dann sagte er zu: „Ich mag den Verein, die Verantwortlichen, die Spieler und die Zuschauer.“
Bis zum Sommer vergangenen Jahres war Keilwerth beim SV Bad Heilbrunn zwei Jahre lang für die Reserve zuständig, zuvor trainierte der frühere Landesliga- und Bezirksliga-Kicker den BCF Wolfratshausen II, den SV Gelting und eben mehrfach den FC Geretsried.
„Es macht mir einfach Spaß, mit jungen Leuten zu arbeiten“, betont der Inhaber der Trainer-A-Lizenz. Dabei gehe es ihm auch darum, „die Jungs nicht nur im Fußball auf einen guten Weg zu bringen, sondern auch im Leben“. Wichtig ist dem Angestellten der Firma Burgmann auf jeden Fall auch die Kontaktpflege zu anderen Geretsrieder Sportvereinen: „Da gehört der TuS genauso dazu wie die River Rats.“
Momentan rangiert der FCG in der A-Klasse 5 auf Platz elf vor dem SC Deining und der Farcheter Reserve. „Der Klassenerhalt ist noch nicht in trockenen Tüchern“, warnt Keilwerth, der die Abgänge eines Torhüters und zweier Feldspieler zu verkraften hat.